Genuss

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Trinke frischen Saft (Juicing)

Wenn du Jung bis, kannst du alles ohne Konsequenzen essen.

Am Morgen zum Frühstück ein Red Bull nach hinten leeren.

Zu Mittags einen Big Mac bei McDonalds verdrücken.

Am Abend eine Fertigpizza in den Backofen schieben (siehe auch Regel 137. Vermeide verarbeite Lebensmittel).

Nachdem Ausgang noch schnell einen Döner essen.

Was absurd klingen mag, ist die Ernährungsrealität von vielen jungen Männern. Zu Hause nie kochen gelernt, vergewaltigen sie ihren Körper im Single-Leben.

Ich selber kann mich hier auch nicht ausschliessen. So war ein Red Bull tatsächlich für mich jahrelang ein fester Bestandteil meiner täglichen Ernährung.

Heutzutage ist der extrem süssliche Geschmack des Energydrinks für mich abstossend.

Ansonsten habe ich zwar schon immer gekocht, dabei aber auf gesundes und vor allem grünes Gemüse wie Brokkoli zu lange verzichtet.

Fakt ist aber, dass deine Ernährungsgewohnheiten einen sehr starken Einfluss auf dein Leben haben. Kurzfristig wie auch langfristig.

In jungen Jahren kannst du deinen Körper ohne weiteres mit diesem Schrott vollpumpen.

Dein Körper ist stark genug und kommt damit zurecht. Umso älter du aber wirst, umso mehr Sorge musst du um deinen Körper tragen.

Dies hast du sicher auch schon mit dem Alkohol bemerkt.

So war ein Hangover mit 20 Jahren noch kein Problem, setzt dir der übertriebene Alkoholkonsum am nächsten Tag mit 25 Jahren schon deutlich stärker zu.

Da hilft das Wundermittel L-Theanin auch nur beschränkt (siehe auch Regel 133. Akzeptiere einen Alkoholkater nicht als Entschuldigung).

So hatte ich bis vor einem Jahr keine grossen Verdauungsprobleme, trotz ungesunden Essgewohnheiten. Dies änderte sich aber schlagartig.

Plötzlich vertrug mein Körper das Red Bull nicht mehr. Plötzlich vertrug mein Magen den Teller frisch gekochter Pasta nicht mehr.

Plötzlich reagierte mein Körper abweisend auf Lebensmittel, welche ich Jahre lang ohne irgendwelche Probleme konsumiert hatte.

Falls du dich schon einmal mit dem Thema der Gesundheit auseinandergesetzt hast, dann weisst du, dass unser Verdauungssystem das Zentrum unserer Gesundheit ist.

Es bildet das Fundament unseres Immunsystems und einen schlechten Verdauungsapparat wird sich direkt auf dein ganzes Wohlbefinden auswirken.

Bei mir waren es ständig Kopfschmerzen, Müdigkeit und ein verschlechtertes Hautbild.

Klar, ich hätte zum Arzt gehen können.

Dieser hätte mein Blut analysiert und wäre anschliessend wohl zu irgendeinem Schluss gekommen. Am Ende hätte er mir ein paar Medikamente verschrieben.

Damit hätten wir die Symptome bekämpft. Aber nicht die Grundursache. Ein bekanntes Vorgehen in der heutigen Medizin.

Profitiert doch die Pharmabranche so über Jahre von deiner Krankheit.

Wer aber hat ein wahres Interesse daran deine Lebensgewohnheiten zu ändern, so dass du keine Medikamente nehmen musst?

Untern Strich wohl nur du selbst.

Deinem Arzt ist es egal. Der Pharmabranche ebenso.

Diese wollen auf Kosten deiner Gesundheit Geld verdienen. Sie stellen ihre finanziellen Interessen an erster Stelle, nicht deine Gesundheit.

So begann ich stundenlang im Internet zu recherchieren und stellte meine Nachforschungen an.

Offensichtlich ging es vielen Leuten so. Viele haben heutzutage gesundheitliche Probleme. Oft sind die Ursachen unklar. Oft sind die Ärzte am Rätseln.

Anstatt Stunden beim Doktor zu verbringen, habe ich den Entschluss gefasst, selbst etwas für meine Gesundheit zu tun.

Dies bedeutete in erster Linie gesünder zu essen.

Ich verbannte jegliche verarbeite Lebensmittel aus meinem Speiseplan.

Reduzierte die Kohlenhydrate – ein Schritt, welcher auch zur Erfindung des Green Ray Burgers beigetragen hatte (siehe auch Regel 136. Lerne zu kochen) –  und stockte beim grünen Gemüse auf.

Nun gehört zu jedem Abendessen bei mir auch gesunder Brokkoli. Ein Gemüse, welches zu Recht auch als Superfood bezeichnet wird.

Damit aber noch nicht genug.

Vor zwei Jahren hätte ich mir nie im Leben vorstellen können, je einen Entsafter zu kaufen. In diesem Sommer war es aber soweit.

Frischer Saft vom Juicer

Seit diesen Sommermonaten trinke ich regelmässig, 3 – 4 frische Säfte pro Woche. Ich begann mit Juicing.

Was aber sind die Vorteile von Juicing?

Mit frischen  Säften nimmt man Mikronährstoffe auf.

Dazu gehören Vitamine und Mineralstoffe. Diese nehmen wichtige Funktionen im menschlichen Stoffwechsel dar.

Auch kann man mit Juicing deutlich mehr Vitamine und Enzyme aufnehmen, wie wenn man das Gemüse einfach so essen würde:

Wusstest ihr schon, dass 95% der Vitamine und Enzyme, die unser Körper braucht in frisch gepressten Saft aus rohem Obst und Gemüse enthalten sind? Wir müssten bis 1 kg Karotten, 10 – 12 Äpfel 10-12 oder 4 kg Spinat essen, um die gleiche Menge an Nährstoffen zu uns zu nehmen, die in einem knappen halben Liter frisch gepresstem Saft stecken.

Quelle: happygreenmind.de

Ist Juicing nun das aller Heilmittel? Welches Krebs und Aids heilt (siehe auch Regel 164. Angst vor HIV/ AIDS ist unbegründet)?

Wohl kaum. Aber Studien haben durchaus gezeigt, dass frische Säfte das Krebsrisiko verringern können.

Das regelmässige Trinken von Säften sollte jeder Mann zu seiner Gewohnheit machen.

Um Gesundheitsprobleme vorzubeugen, oder eine angeschlagene Gesundheit wieder aufzubauen. Juicing unterstützt dein Immunsystem.

Um mit Juicing anzufangen, bracht es nicht viel.

Kauf dir einen Entsafter, frisches Gemüse und der Saft-Spass kann losgehen.

Gastroback Entsafter Review

Ich habe mir einen Entsafter von Gastroback gekauft (Amazon).

Mit gut 150 Euro ist dieser nicht der billigste auf dem Markt, aber ganz sicher auch nicht der Teuerste.

Seit gut 5 Monaten vollbringt dieser nun zuverlässig seinen Dienst.

Was mir besonders gefällt: Alle Teile sind Spülmaschinen fest. Nach vollbrachter Tat kurz ausspülen und dann ab in die Spülmaschine. Für stundenlanges reinigen fehlt mir schlichtweg die Zeit.

Wenn man mit Entsaften beginnt, wird man sich natürlich Fragen, was man überhaupt in den Entsafter werfen soll.

Kurz gesagt, man kann fast alles Gemüse, Obst oder Früchte in den Entsafter werfen.

Ob es dann schmeckt, ist natürlich eine andere Frage. Aber ein wenig Experimentiergeist schadet hier nicht.

Mein Hausrezept sieht wie folgt aus:

  • 300 – 400 gr. Spinat oder Pak Choi
  • 3 Zitronen
  • 6 Karotten
  • 1 cm Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe

Dies ist schon ein ziemlich gesunder Mix.

Angelehnt an ein Rezept aus dem ebook Fit-Juice von Mike Cernovich von Danger and Play.

Fit Juice Danger and Play Review
Mike stellt in seiner dreiteiligen ebook-Serie zum Thema Juicing unzählige Rezepte für Säfte vor und erklärt auch die Vorteile und Hintergründe des Juicing.

Ein Augenmerk hat er dabei darauf gelegt, die Säfte je nach ihrer Wirkung einzuteilen. So stellt er Säfte vor, welche gut für dein Immunsystem sind, Säfte welche gut deine Haut sind usw.

Nicht fehlen dürfen natürlich auch nicht die Juices, welche gut für deinen Testosteronhaushalt sind. Testosteron kann ein Mann ja nie genug haben.

Die letzten Worte

Ist Juicing ein Allheilmittel? Nein. Natürlich nicht.

Viel mehr ist es ein Grundelement, welches du in dein Leben einbauen solltest.

Genau so, wie du jede Woche mindestens dreimal trainierst (s.a Regel 6. Trainiere dreimal pro Woche), solltest du auch 3-4 Säfte pro Woche trinken.

Damit unterstützt du dein Immunsystem und bleibst länger Jung.

Was spricht also dagegen Säfte zu trinken?

Als Randbemerkung: Von den Säften aus den grossen Supermarktketten wie Migros und Coop in der Schweiz kann ich nur abraten.

Diese sind allesamt Pasteurisiert und somit wurden bei der Herstellung nicht nur gefährliche Bakterien abgetötet, sondern auch viele der guten Nährstoffe.

Klar, bevor du zum Red Bull oder Coca Cola greifst, trink einen Saft. Aber mit einem hausgemachten Saft kann es dieser sicherlich nicht aufnehmen.

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