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Arbeite an deinem Händedruck

Es gibt Regeln, die sind beinahe 2000 Wörter lang in der Mannbibel.

Die Regeln sind so komplex, dass sie nicht in wenigen Worten zusammengefasst werden könnten.

So zum Beispiel die Regeln der letzten Woche: 26. Sei stolz auf dein Land.

Die heutige Regeln ist nicht weniger bedeutend, kann aber deutlich kürzer gehalten werden.

Arbeite an deinem Händedruck.

Du gibst Leuten im Geschäftsalltag und auch Privatleben ständig die Hand. Du tust dies automatisch ohne darüber nachzudenken.

Aber dein Händedruck kann durchaus mehr über dich aussagen als du denkst und dir vielleicht lieb ist.

Als Mann solltest du einen festen Handdruck haben.

Dabei geht es nicht darum wie ein wahnsinniger die Hand deines Gegenübers zu zerdrücken, sondern um einen bestimmten Händedruck zu zeigen.

Die meisten Männer im meinem Umfeld haben einen bestimmten Händedruck, welcher auch  Selbstvertrauen ausstrahlt.

Vor kurzem hatte ich aber wieder einen Kandidaten, welcher einem zwar die Hand gibt, dies aber ohne jegliche Bestimmtheit im Händedruck.

Beinahe hat man das Gefühl, der gegenüber streckt einem einen toten Fisch hin.

Dass du dies natürlich vermeiden willst ist logisch. Selbstvertrauen drückt ein solcher Händedruck nämlich gar nicht aus und zerstört schon einmal den ersten Eindruck.

Ein Mann ohne Rückgrat, ohne Selbstvertrauen, gibt einem die Hand ohne jegliche Bestimmtheit im Händedruck.

Ein Mann mit Selbstvertrauen gibt einem die Hand mit Bestimmtheit und einem gesunden Händedruck.

Zu welcher Sorte Mann willst du gehören? Du kennst die Antwort.

Achte das nächste Mal auf deinen Händedruck.

Aber gibst du deinen Freunden überhaupt noch die Hand? Oder hast du eine dieser coolen Begrüssungen wie es Gangster und Hip Hopper machen?

Ich würde darauf verzichten wenn du bereits über 20 Jahre alt bist. Genauso wie du auch mit 20 Jahren deine Frisur angepasst hattest (siehe auch Regel 3. Die klassische Männerfrisur).

Auch deinen Freunden kannst du wie ein erwachsener Mann die Hand geben und nicht wie ein Jugendlicher.

Es spricht nichts dagegen, deinen Freunden die Hand zu geben, dabei auf die Schulter zu klopfen oder sie sogar zu umarmen.

Alpha.M hat hierzu ein gutes Video auf Youtube:

Ich bin alles andere als ein von Fan vom Macher dieses Videos. Aber das Video bringt es ziemlich gut auf den Punkt.

Alles andere aber bitte im Video ignorieren. Nicht, dass ihr plötzlich in der Stadt mit kurzen Hosen herumläuft oder ihr euch zwei Ohrpiercings stechen lässt (siehe auch Regel 107. Kurze Hosen sind für Kinder).

Die letzten Worte

Du wirst schnell merken, es ist deutlich männlicher einem Mann auf traditionelle Arte und Weise die Hand zu geben, anstatt sich mit den Ganster-Begrüssungen willkommen zu heissen.

Gib ihm die Hand, schüttle sie 2 -3 mal und schaue dabei in die Augen deines Gegenübers.

Es spricht auch nichts dagegen einen guten Freund oder ein männliches Familienmitglied mit einer Umarmung und einem Händedruck zu begrüssen.

Für diese Woche gilt: Achte das nächste auf deinen Händedruck und analysiere dich selbst, oder frage einen Freund, wie er deinen Händedruck wahrgenommen hat.

Du wirst die Antwort finden und hoffentlich deinen Händedruck anpassen, falls dies nötig ist.

Einfacher kann Selbstentwicklung nicht sein (siehe auch Regel 11. Gib nicht auf).

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1 comment

  1. Dan - April 29, 2016 1:25 pm

    Hey Ray!

    Das mit dem Händedruck und dem Selbstvertrauen kann ich völlig nachvollziehen. Wenn man sein ganzes Leben in unserer Weichen Gesellschaft zu alles andere als Männlichkeit und Selbstbewusstsein konditioniert wird, ist es nicht verwunderlich, dass man sich auch den schlappen Händedruck abgewöhnen muss.

    Es ist tatsächlich wie eine schlechte Gewohnheit, die man sich erst abtrainieren muss, auch wenn man es schon erkannt hat. Das heißt, eine Zeit lang muss man bewusst darauf achten, vernünftig die Hand zu geben.

    Den Rest sehe ich etwas lockerer. Kommt immer darauf an in welchem Umfeld man sich begibt, und wie gut man die Leute kennt.

    – Dan

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