Reisen

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Verreise mit leichtem Gepäck

Wir bei der Mannbibel sind gerne auf Reisen.

Sei es mit dem Flugzeug (siehe auch Regel 253. Fliege First Class).

Oder auf einem Roadtrip mit dem Auto (siehe auch Regel 276. Mache einen Road-Trip) – selbstverständlich bist du dabei am Steuer.

Wenn du verreist, verreise mit leichtem Gepäck. Es gibt einfach keinen Grund mit einem riesigen Übersee Koffer auf Axe zu sein.

Der Koffer ist umständlich und macht das herumreisen nur anstrengender wie es sein muss.

Es macht das Fliegen stressiger, weil du jedesmal noch auf deinen Koffer beim Gepäckband warten musst.

Im unglücklichsten Falle verlieren sie noch deinen Koffer. Dies ist vor allem dann ein Risiko, wenn du keinen Non-Stop Flug gewählt hast.

Alles was du brauchst, kannst du bequem in einen Carry-on und einen Weekender packen. Egal ob du eine oder fünf Wochen unterwegs bist,.

Es macht schlichtweg keinen Unterschied.

Du wirst nicht Unterwäsche für fünf Wochen mitnehmen ohne diese Waschen zu müssen. Es wird darauf hinauslaufen, dass du sowieso jede oder jede zweite Wochen waschen musst.

Achte also darauf, wenn du bei AirBnb mietest (siehe auch Regel 272. Nimm dir Zeit für eine Stadt), dass deine Wohnung auch eine Waschmaschine hat.

Falls es wirklich keine gibt, findest du sicherlich über das Internet einen Waschsalon oder eine Reinigung.

Alles was du zum Reisen brauchst, kannst du in einen Carry-On und einen Weekender packen.

Falls du nicht Economy unterwegs bist, kannst du diese beiden Gepäckstücke ohne weiteres an Bord  nehmen.

Ich verreise seit mehreren Jahren mit meinem zuverlässigen Koffer von Rimowa.

Dem deutschen, mittelständischen Unternehmen, welches zumindest die berühmten Aluminium Koffer noch in Deutschland fertigt und nicht im billigen China.

Die Koffer gelten aus unverwüstlich wie dieser Spot zeigt:

Wenn trotzdem einmal ein Schaden auftritt, kann man den Koffer während der fünf Jährigen Garantiezeit bei jedem Rimova Verkaufspartner problemlos abgeben und zur Reparatur einsenden (Link zur FAQ).

Wer die Firmenkultur besser verstehen möchte, sollte sich einmal den Artikel Das Geheimnis der Rillen bei Brand Eins durchlesen.


Diese Geschichte handelt von Hemdsärmeligkeit und Professionalität. Von einem guten Produkt und einem unaufdringlichen, aber effektiven Marketing. Es ist die Geschichte von einem, der seine Nische erkannte – und den Koffer immer wieder neu erfindet. Dieter Morszecks Großvater Paul fing 1898 mit großen Koffern aus Leder und Holz an. Doch bereits in den dreißiger Jahren experimentierte sein Sohn Richard mit Aluminium und erreichte sein wichtigstes Ziel: den Koffer leichter zu machen. Wenige Jahre später zerstörte eine Bombe die gesamten Lagerbestände des Unternehmens – übrig blieb nur das Aluminium. Richard Morszeck konzentrierte sich nun ausschließlich auf diesen Werkstoff, in den fünfziger Jahren erhielten die Koffer ihre bis heute typischen Rillen. Aus der Firma wurde Rimowa – und aus den ersten Silben von Richard Morszeck Warenzeichen ein geschützter Begriff.

Quelle: Brand Eins


 

Seit einigen Jahren gibt es nicht nur die bekannte Aluminiumvariante, sondern auch die Variante aus  Polycarbonat.

Der Polycarbonat Koffer ist noch einmal leichter als die Aluvariante und dabei auch ein wenig preiswerter.

rim

Ich hatte mich dazumal für den Rimowa Salsa Cabin Multiwheel Trolley entschieden und bereue den Kauf nicht im geringsten.

Der Koffer passt gut in den Mannbibel-Ansatz, dass wir Produkte kaufen welche halten, anstatt billigen China-Schrott zu kaufen (sieh auch Regel 113. Kaufe einen klassischen Regenschirm).

Natürlich, man sieht dem Koffer die Gebrauchspuren nach drei Jahren an.

Auch ich musste den Koffer beim Fliegen schon einchecken dank denn lächerlichen Flüssigkeitsgrenzen.

Der Koffer wurde über Kopfsteinpflaster gezogen.

Der Koffer wird mit meinem Weekender obendrauf regelmässig überladen.

Aber der Koffer rollt mit seinen vier Rollen immer noch geschmeidig über die Strassen.

Wenn ich eine Schwachstelle aus machen müsste, wäre es der ausziehbare Griff. Für meinen Geschmack hat dieser ein klein wenig zu viel Spiel.

Ich weiss nicht, ob dies schon immer so war, oder auf die zum Teil grobe Behandlung von mir zurückzuführen ist. Aber einem Perfektionisten fällt es auf.

Die letzten Worte

Momentan  sehe ich  überhaupt keinen Grund meinen Rimova Koffer in nächster Zeit zu ersetzten. Wenn es so weitergeht, sollte der Koffer die nächsten Jahre ohne Probleme mitmachen und genau das erwarten wir von einem Produkt in der Mannbibel:

Langlebigkeit.

Falls mich der Koffer enttäuscht, lass ich es euch wie gewohnt wissen und werden diesen Artikel natürlich aktualisieren.

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4 comments

  1. Timo - Juni 27, 2016 8:45 pm

    Könntest du einen guten Weekender empfehlen?

    Antworten
    • Ray - Juni 29, 2016 8:22 pm

      Guter Punkt! Ich werde den Artikel bezüglich dem Weekender in den nächsten Tagen noch ergänzen.

      Gruss
      Ray

      Antworten
  2. Rasiermann - Oktober 5, 2016 7:07 am

    Bei den Polycarbonatkoffern handelt es sich laut dem Artikel sehr wohl um Chinaware.

    Antworten
    • Ray - Oktober 5, 2016 6:17 pm

      Nein. Dies steht nicht im Artikel. Aber ja, netter Versuch.

      Antworten

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