Frauen

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Stimme für deine Frau ab

Angesicht der politischen Entwicklungen ist es zentral, dass das Volk die richtigen, wohl kalkulierten Entscheidungen trifft.

Diese Rolle sollte Männern überlassen bleiben.

Wer mit Frauen bereits debattiert hat, wird zustimmen, dass die meisten Frauen auch in der Politik die Emotionen nicht aus dem Spiel lassen können und daher die falschen Entscheidungen treffen.

Denken wir an Frau Merkel, welche aus einer emotionellen Reaktion die ganze Welt zu uns eingeladen hat (siehe auch Regel 26. Sei stolz auf dein Land).

Mir ist bewusst, eine solche Aussage ist provokant. Dieser Artikel wird hohe Wellen auslösen. Feminazis werden meine Mailbox mit Morddrohungen überfluten in den Kommentaren werden sie sich selbst vergessen.

Dies konnten wir ja schon bei Regel 165. Date keine ältere Frau erleben und mit dieser Regel geht die Mannbibel wohl noch einen Schritt weiter.

Trotzdem, es sollte erlaubt sein, dass auch eine solche Meinung vertreten werden darf. Wir leben doch noch in einer freien Gesellschaft.

Genau so, wie Feministen sich dafür einsetzten, dass die traditionelle Rollenverteilung vollkommen verschwindet und Frauen die Welt übernehmen, darf auch die Mannbibel eine andere Perspektive bieten und Denkanstösse offerieren.

Frauenstimmrecht - Sollen Frauen abstimmen

Mir ist bewusst, eine solche Regel mag im Jahre 2016 völlig absurd klingen. Vergessen wir aber nicht: Das Frauenstimmrecht gibt es in der Schweiz bei weitem noch nicht lange.

Das Frauenstimmrecht wurde in der Schweiz im Jahre 1971 eingeführt. Im Kanton Appenzell gar erst im Jahre 1991 auf Zwingen des Bundes.

Am 7. Februar 1971 wurde die Vorlage vom männlichen Stimmvolk mit 621.109 gegen 323.882 Stimmen (65,7 Prozent Ja) und von 15½ Ständen gegen 6½ Stände angenommen.

Frauenstimmrecht in der Schweiz - Abstimmungsresultate 1971

 

65 Prozent ist ein klares Resultat. Aber eine 100 prozentiger Annahme war es auch nicht – es gab Gegenstimmen.

Es gab Frauen und Männer, welche sich für ein Nein bei der Volksabstimmung eingesetzt hatten.


1958 gründeten zehn Frauen das Schweizerische Frauenkomitee gegen das Frauenstimmrecht in Hinblick auf die erste eidgenössische Abstimmung zur Frage im Februar 1959. Obwohl das Frauenstimmrecht deutlich abgelehnt wurde, entstand aus diesem Komitee im Mai 1959 der Bund der Schweizerinnen gegen das Frauenstimmrecht.

Quelle: «Die umgekehrten Suffragetten»


 

Die Lizentiatsarbeit von Daniel A. Furter beleuchtet wie sich die Gegnerinnen gegen das Frauenstimmrecht organisierten, ihre Argumente und wie auch sie bereits in den Medien zensiert wurden.

Ein Umstand, welcher uns ja auch in den heutigen Medien bekannt ist, wenn wir an die Flüchtlingsdebatte denken (siehe auch Regel 20. Hinterfrage die Medien).

Die Gegnerinnen des Frauenstimmrechts hatten Argumente gegen eine Einführung. Diese waren rund im die Thematiken von einem Antikommunismus, einem Nationalismus, der natürlichen Rollenverteilung wie auch der Nachweis der Nutzlosigkeit des Frauenstimmrechts angesiedelt.

Zusammengefasst ging es in der Argumentation darum, dass vermutet wurde das Frauen weiter links abstimmen werden als Männer.

Dass Frauen in der Abstimmung überfordert wären und dies daher zu einem indirekten Abbau der Demokratie führen würde:


Mit der Einführung des Frauenstimmrechts und einer prophezeiten gleichzeitigen Abnahme der Stimmbeteiligung gerate die Demokratie in Gefahr. Der Stimmbürger sei heute schon überfordert, erst recht würde diese Überforderung die Frauen treffen, was in der Konsequenz zu einem Abbau der direkten Demokratie für alle führen müsste.

Quelle: «Die umgekehrten Suffragetten»


 

Plakate-Frauenstimmrecht

 

Zudem gewichteten die Gegnerinnen die traditionelle Frauenrolle stark:


Zum Leitmotiv der Gegnerinnen wurde die strikte Trennung der hergebrachten Geschlechterrollen, welche als naturgegeben und unabänderlich dargestellt wurden. Die Einführung des Frauenstimmrechts und die damit zusammenhängende Übernahme einer öffentlichen Funktion durch die Frau widerspreche den Naturgesetzen und Gottes Willen.

Quelle: «Die umgekehrten Suffragetten»


Schlussendlich brachte der Kampf nichts. Das Frauenstimmrecht wurde auch in der Schweiz angenommen.

Dies bringt natürlich die Frage hervor, ob dies überhaupt eine direkte Auswirkung auf Abstimmungsresultate hatte.

Stimmen Frauen wirklich linker ab? Welche wichtige Abstimmung haben die Frauen entschieden?

Zu dieser Thematik gibt es einen Bericht des gfs.bern aus dem Jahre 2006.

Zusammenfassend kann in wenigen Worten gesagt werden: Entscheidungen von Frauen zielen darauf ab die Umwelt und Benachteiligte zu schützen wie auch den Service Public auszubauen.

Die Aussage stimmt also durchaus, Frauen stimmen linker ab.

Die Studie hat aber auch gezeigt, dass in vielen Abstimmungen das Geschlecht oft nicht der ausschlaggebende Punkt ist:


Sie stimmen in vielen Bereichen auch gleich ab wie Männer und nur selten entscheidet das Geschlecht über den Ausgang einer Abstimmung mit. Andere Personeneigenschaften und Werthaltungen beeinflussen das Stimmverhalten im Allgemeinen viel stärker als das Geschlecht.

Quelle: Bericht – GFS Bern


 

frauenstimmrecht1920

 

Dies ist erst einmal beruhigend.

Die Weltwoche hatte diese Studie im Jahre 2007 ebenfalls beleuchtet und kam zum selbigen Fazit. Insbesondere hebt sie ebenfalls noch hervor:


Zweitens betreiben auch die politisch besonders aktiven Frauen und die gewählten Volksvertreterinnen eine relativ linke Politik. Die Ergebnisse einer Online-Befragung («Smartvote») vom Herbst 2003 bei 1200 Kandidatinnen und Kandidaten für die Kantonsparlamente in Thurgau und St. Gallen zeigen, dass die Frauen in allen Parteien deutlich links von ihren männlichen Kollegen politisieren. 

Quelle: Weltwoche – Staat der Frauen


 

Frauen sind also linker durch und durch. Egal ob einfach Stimmbürgerin, oder gewählte Volksvertreterin. Dies ist keinerlei Überraschung.

Die letzten Worte

Die Regel startet mit dem provokanten Titel, dass du für deine Frau abstimmen solltest.

In der Praxis zeigt sich, dass das Abstimmungsverhalten der Frauen bei Sachvorlagen oft gar nicht so stark abweicht vom Verhalten der Männer.

Klar, Frauen sich eher für die Umwelt, einen starken Staat (besonders als Single-Mom) und den Schutz von Asylanten, dies führt in der Regel aber nicht zu grundlegend anderen Abstimmungsresultaten.

Im Umkehrschluss soll dies aber natürlich nicht bedeuten, dass du einfach die Augen verschliessen solltest.

Bei den letzten Nationalratswahlen hatte ich jede weibliche Kandidaten von meiner Liste gestrichen. Offensichtlich, würden die linken, weiblichen Kandidatinnen nicht meine Interesse und die Interessen von anderen Männern vertreten.

Oder willst du demnächst eine Frauenquote in Unternehmen?

Ich kann jedem Mann nur das selige anraten.

Du musst nicht für deine Frau abstimmen. Ich gehe sowieso schon davon aus, dass du in keiner Beziehung mit einer Feministin steckst, sondern mit einer Frau, welche die selbigen Werte hochhebt wie du und dich für wichtige Entscheidungen konsultiert.

Hätte ich im Jahre 1971 für eine Annahme gestimmt? Nein.

Jetzt sind wir aber soweit und es wird sich wohl auch so schnell nichts daran ändern. Ein Umstand mit welchen wir leben müssen, aber sicher nicht unterstützen müssen.

Wähle keine Frauen in die Politik.

Besprich mit deiner Frau die politische Themen vor der Abstimmung, so dass auch sie die richtigen Entscheidungen trifft.

So dass wir einen Fall à la Norbert Hofer und  Alexander Van der Bellen vermeiden können, wo die Mehrheit der Männer für Hofer waren, aber die Mehrheit der Frauen für Van der Bellen, was schlussendlich zum linken, grünen Wahlsieg führte.

Armes Österreich.

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